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Tragbare Musikgeräte und Gehör

 

Über diese Veröffentlichung zu Tragbaren Musikgeräten und Gehör

  1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung
  2. Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)
  3. Hintergrund der Stellungnahme von SCENIHR
  4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCENIHR

1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung

Die auf Stufe 3 zitierten Texte stammen direkt aus dem Gutachten  "Potential health risks of exposure to noise from personal music players and mobile phones including a music playing function", das in 2008 durch den wissenschaftlichen Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) veröffentlicht wurde.

Level 1 & 2 wurden in Zusammenarbeit von Dr. Marisa Fernandez, dem GreenFacts Redaktionsteam und der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission geschrieben.

Diese Kopublikation wurde von GreenFacts im Rahmen eines Vertrages mit dem Generaldirektorat Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Union verfasst.

2. Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)

Der Wissenschaftliche Ausschuss “Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken” (SCENIHR) ist einer der drei unabhängigen wissenschaftlichen Ausschüsse der die Europäische Kommission in Sachen Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und Umwelt berät.

Der Ausschuss wurde im Jahr 2004 von der Europäischen Kommission geschaffen, um der Kommission wissenschaftlichen Rat in Sachfragen zu neu auftretenden und neu identifizierten Gesundheitsrisiken zu geben. Er ersetzte den Wissenschaftlichen Ausschuss „Arzneimittel und Medizinprodukte“ (SCMPMD). SCENIHR befasst sich mit weitgefassten, komplexen oder interdisziplinären Sachverhalten, die einer umfassenden Risikobewertung in Bezug auf Verbraucherschutz oder öffentliche Gesundheit bedürfen. Der Ausschuss beantwortet auch sachbezogene Fragen, die nicht durch andere mit der Risikobewertung betrauten Organe der EU abgedeckt werden.

Der Ausschuss befasst sich mit der Bewertung möglicher Risiken wie beispielsweise Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe, neue Technologien wie Nanotechnologien, Medizinische Geräte, Tissue-Engineering, Blutprodukte, Fertilitätsreduktion, Krebs endokriner Organe, Lärm und elektromagnetische Felder.

Für mehr Information über SCENHIR siehe:
http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/04_scenihr_de.htm 

3. Hintergrund der Stellungnahme von SCENIHR

Das Gutachten  "Potential health risks of exposure to noise from personal music players and mobile phones including a music playing function", wurde von SCENHIR 23 September 2008 nach einer öffentlichen Konsultation und auf der Basis mehrerer früherer Berichte veröffentlicht.

SCENIHR hat auf der Basis einer  vorläufigen Stellungnahme [en], die am 24. Juni 2008 veröffentlicht wurde, eine öffentliche Konsultation durchgeführt. Interessierte Gruppen legten bis zum 27. August 2008 eine Reihe von Kommentaren oder sachdienlicher wissenschaftlicher Informationen vor, die vor Beendigung des Gutachtens in Betracht gezogen wurden.

4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCENIHR

In seinem Gutachten  "Potential health risks of exposure to noise from personal music players and mobile phones including a music playing function" sollte der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR) folgende Fragen behandeln:

  1. Verursachen Geräusche von Musikgeräten und Handys (mit Musikabspielfunktion), mit den derzeit zulässigen Lärmemissionspegel, quantifizierbare Gesundheitsrisiken, insbesondere Hörverlust oder Schwerhörigkeit des Nutzers? Die relevanten Ergebnisse sollten angegeben werden.
  2. Falls Gesundheitsrisiken identifiziert werden, sollte der Ausschuss
    1. die Pegel der Geräuschemission festlegen, die die Gesundheit der Bürger sicherstellt, unter Berücksichtigung der Intensität, Länge und Anzahl der Belastungen, denen die Nutzer von Musikgeräten und Handys mit Musikabspielfunktion ausgesetzt sind.
    2. Forschungsschwerpunkte für zukünftige Forschung festlegen.

Schlussfolgerung


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