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Nanotechnologien

 

Über diese Veröffentlichung Nanotechnologien

  1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung
  2. Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)
  3. Hintergrund der Stellungnahme von SCENIHR
  4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCENIHR

1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung

Das Material der auf Level 3 vorgehaltenen Texte stammt direkt aus der Stellungnahme
" modified Opinion (after public consultation) on the appropriateness of existing methodologies to assess the potential risks associated with engineered and adventitious products of nanotechnologies" (Modifizierte Stellungnahme (nach öffentlicher Konsultation) zur Eignung bestehender Methodologien zur Bewertung möglicher Risiken in Verbindung mit synthetisch hergestellten und zukünftigen Nanotechnologieprodukten) (SCENIHR /002/05), einem Bericht des Wissenschaftlichen Ausschusses "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" der Europäischen Kommission (SCENIHR) von 2005.

Die englische Version der Texte von Stufen 1 und 2 wurden von Dr. Marisa Fernandez, in Zusammenarbeit mit dem GreenFacts Redaktionsteam und dem Generaldirektorat Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission, geschrieben.

Diese Veröffentlichung wurde von GreenFacts im Rahmen eines Vertrags mit dem Generaldirektorat Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission verfasst.

2. Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)

Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) wurde im Jahr 2004 von der Europäischen Kommission eingesetzt, um der Kommission fundierten wissenschaftlichen Rat in Sachfragen zur komplexen Risikobewertung und Sicherheit, beispielsweise zu neuen Technologien und Medizinprodukten zu geben.

Die vom SCENIHR erteilten Auskünfte sollen die mit dem Risikomanagement betrauten Personen in die Lage versetzen, angemessene und notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um den Verbraucherschutz zu garantieren.

SCENIHR befasst sich mit Fragen zu neu auftretenden oder neu identifizierten Risiken und weitgefassten komplexen oder interdisziplinären Sachverhalten, die einer umfassenden Risikobewertung in Bezug auf Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und weitere Aspekte bedürfen und die nicht von anderen mit der Risikobewertung betrauten Institutionen der Gemeinschaft abgedeckt werden.

Der Wissenschaftliche Ausschuss “Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken” besteht aus höchstens 13 Mitgliedern. Für eine spezielle Frage kann er aber die Hilfe von bis zu sechs beigeordneten Mitgliedern in Anspruch nehmen, die aufgrund ihrer Fachkenntnis ausgewählt werden.

Es steht eine Reserveliste mit Kandidaten zur Verfügung, die für eine Position in einem Wissenschaftlichen Ausschuss geeignet sind, hierfür aber nicht ernannt wurden. Die Mitglieder des SCENIHR werden auf der Grundlage ihrer Kenntnisse und ihrer Erfahrung in den jeweiligen Fachgebieten ernannt. Ihre geografische Streuung reflektiert die Vielfalt der wissenschaftlichen Probleme und Ansätze in den Ländern der Europäischen Union (EU). Die Berufung eines Experten erfolgt für drei Jahre und kann in aufeinander folgenden Perioden höchstens drei Mal erneuert werden. Im Einvernehmen mit der Europäischen Kommission können die wissenschaftlichen Ausschüsse die Hilfe von externen Fachexperten in Anspruch nehmen.

SCENIHR arbeitet auf der Grundlage der Unabhängigkeit, Transparenz und Vertraulichkeit. Die Mitglieder erklären ihre Bereitschaft, im öffentlichen Interesse zu handeln und legen ihre persönliche Interessenslage offen. Bitten um Stellungnahmen, Tagesordnungen, Protokolle und Stellungnahmen werden veröffentlicht, dabei wird auf die Wahrung von Handels- und Wirtschaftsgeheimnissen geachtet.

Bis Mitte 2007 hat SCENIHR 9 Stellungnahmen oder Positionspapiere verabschiedet, beispielsweise zu Themen wie der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob Krankheit, Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE), West Nil Virus, Nanotechnologien und Elektromagnetischen Feldern (EMF).

Weitere Informationen auf Englisch über SCENIHR finden sich unter:
http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/04_scenihr_de.htm 

3. Hintergrund der Stellungnahme von SCENIHR

Die Stellungnahme " modified Opinion (after public consultation) on the appropriateness of existing methodologies to assess the potential risks associated with engineered and adventitious products of nanotechnologies" (“Modifizierte Stellungnahme (nach öffentlicher Konsultation) zur Eignung bestehender Methodologien zur Bewertung möglicher Risiken in Verbindung mit synthetisch hergestellten und zukünftigen Nanotechnologieprodukten”) (SCENIHR /002/05), wurde vom Ausschuss “Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken” der Europäischen Kommission (SCENIHR) am 10. März 2006 nach einer öffentlichen Konsultation und auf der Basis mehrerer früherer Berichte veröffentlicht.

SCENIHR hat am 16. Dezember 2005 auf der Basis einer vorläufigen Stellungnahme eine öffentliche Konsultation durchgeführt: An der Thematik interessierte Personen oder Gruppen reichten eine Reihe von Kommentaren und wissenschaftlich relevante Informationen ein [en] 

4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCENIHR

In der Stellungnahme " modified Opinion (after public consultation) on the appropriateness of existing methodologies to assess the potential risks associated with engineered and adventitious products of nanotechnologies" (“Modifizierte Stellungnahme (nach öffentlicher Konsultation) zur Eignung bestehender Methodologien zur Bewertung möglicher Risiken in Verbindung mit synthetisch hergestellten und zukünftigen Nanotechnologieprodukten”) (SCENIHR /002/05) sollte der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" folgende Fragen beantworten:

  1. Sind die bestehenden Methodologien angemessen, um potenzielle und plausible Risiken zu bewerten, die mit verschiedenen Nanotechnologien und Prozessen auf der Basis von Materialien in Nanogröße sowie synthetisch hergestellten Produkten der Gegenwart und Zukunft in Zusammenhang stehen?
  2. Falls die bestehenden Methodologien nicht angemessen sind, um die hypothetischen und potenziellen Risiken zu bewerten, die mit verschiedenen Nanotechnologien und ihren synthetisch hergestellten Produkten der Gegenwart und Zukunft in Zusammenhang stehen: Wie sollten die bestehenden Methodologien angepasst oder vervollständigt werden?
  3. Ganz Allgemein: Wo bestehen die größten Wissenslücken, die für eine Risikobewertung auf den betreffenden Gebieten gefüllt werden müssen?

Lesen Sie hier die Schlussfolgerungen…


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