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Phthalate in Schulsachen

 

Über diese Veröffentlichung zu Phthalaten in Schulsachen

  1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung
  2. Der Wissenschaftliche Ausschuss „Gesundheit und Umweltrisiken der Europäischen Kommission“ (SCHER)
  3. Hintergrund der Stellungnahme des SCHERs
  4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCHER

1. Quellenmaterial für diese Veröffentlichung

Die auf Stufe 3 zitierten Texte stammen direkt aus der Stellungnahme  "Phthalates in school supplies" (Phthalate in Schulsachen) des Wissenschaftlichen Ausschusses Gesundheit und Umweltrisiken der Europäischen Kommission(SCHER) von 2008.

Die englische Fassung der Texte auf Stufen 1 und 2 wurde von dem GreenFacts Redaktionsteam, in Zusammenarbeit mit dem Generaldirektorat Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Union, geschrieben.

Diese Veröffentlichung wurde von GreenFacts im Rahmen eines Vertrages mit dem Generaldirektorat Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Union verfasst.

2. Der Wissenschaftliche Ausschuss „Gesundheit und Umweltrisiken der Europäischen Kommission“ (SCHER)

Der Wissenschaftliche Ausschuss Gesundheit und Umweltrisiken (SCHER) der Europäischen Kommission ist einer der drei unabhängigen, wissenschaftlichen Ausschüsse, welche die Europäische Kommission in Sachen Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und Umwelt (mit Ausnahme von Nahrungsmitteln) beraten. Der Ausschuss wurde 2004 ins Leben gerufen und in 2009 erneuert.

Der SCHER liefert der Kommission klare wissenschaftliche Gutachten über die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit Schadstoffen, die in den Umweltmedien freigesetzt werden, und mit anderen biologischen und physikalischen Faktoren, oder über geänderte physikalische Bedingungen, die sich negativ auf Gesundheit und Umwelt auswirken können, beispielsweise im Zusammenhang mit der Luft- und Wasserqualität, der Abfallwirtschaft und der Qualität der Böden sowie über die Lebenszyklusanalyse. Der Ausschuss befasst sich ferner mit Gesundheits- und Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der Toxizität und Ökotoxizität von Bioziden.

Weitere Informationen auf Englisch über den SCHER:
http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scher/04_scher_en.htm 

3. Hintergrund der Stellungnahme des SCHERs

In 2007, hat die die Dänische Umweltschutzbehörde in dem Bericht "Survey as well as health assessment of chemical substances in school bags, toy bags, pencil cases and erasers"  Phthalate in Schulsachen analisiert.

Auf Anfrage der Europäischen Kommission, hat der „Wissenschaftlichen Ausschuss Gesundheit und Umweltrisiken“ (SCHER) die allgemeine wissenschaftliche Qualität des dänischen Berichts beurteilt.

Die Stellungnahme  "Phthalates in school supplies" (Phthalate in Schulsachen) wurde am 17. Oktober 2008 vom SCHER nach einer öffentlichen Konsultation veröffentlicht.

4. Spezifische Fragen der Europäischen Kommission an den SCHER

Für die Stellungnahme  "Phthalates in school supplies", (Phthalate in Schulsachen) hat die Kommission folgendes verlangt:

  1. Eine Beurteilung der allgemeinen wissenschaftlichen Qualität des Berichts [der Dänischen Umweltschutzbehörde] mit Bezug auf die analysierten Phthalte, besonders DEHP und DINP, und ein Kommentar, insbesondere zu seiner Vollständigkeit und Zuverlässigkeit und zu der Gültigkeit seiner Schlussfolgerungen. Falls SCHER mit den Schlussfolgerungen nicht einverstanden ist, wird der Ausschuss gebeten dies zu begründen. Falls SCHER mit den Ansätzen oder den Methoden zur Risikobewertung nicht einverstanden ist, wird er gebeten, mögliche Alternativen vorzuschlagen.

    Insbesondere wird gefragt, ob der Ausschuss mit folgenden Ansatzweisen einverstanden ist:

    • Die Artikel wurden in sehr kleine 2g-Stücke geschnitten, um Migrationsmaße durchzuführen (S. 38 des Berichts)
    • Künstlicher Schweiß wurde als Stellvertreter für Speichel verwendet (S. 9 und 38 des Berichts)
    • Es wird angenommen, dass Kinder Stücke der Artikel (besonders Radiergummis) abbeißen und schlucken. Wird es als angemessen erachtet solche Belastungen die täglich stattfänden mit einem NOAEL, der von chronischen Tierversuchen abgeleitet wurde, zu vergleichen (S. 64 - 66 des Berichts)?
  2. Eine Stellungnahme zu folgenden spezifischen Fragen:

    • Ob die sechs Phthalate, die durch die Richtlinie 2005/84/EC betroffen sind, in gewissen oder allen Schulsachen ein Risiko darstellen könnten;
    • Ob die Belastung durch die sechs Phthalate, die durch die Richtlinie 2005/84/EC betroffen sind, aus Schulsachen kumuliert mit der Belastung durch Spielzeuge und Babyartikel und andere Innenraumquellen wie PVC-Bodenbeläge eine Risiko darstellen könnte;
    • Ob die Belastung durch andere Phthalate, die nicht durch die Richtlinie 2005/84/EC betroffen sind, in anbetracht neuer wissenschaftlicher Informationen ein Risiko darstellen könnte.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung ...


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