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Zahnfüllungsmaterialien Amalgame & Alternativen

 

Glossar Zahnfüllungsmaterialien

Absorption

Die Aufnahme eines Stoffes in den belebten Körper. Für Mensch und Tier ist Absorption der Vorgang durch den eine Substanz durch die Augen, die Haut, das Verdauungssystem oder die Lungen in den Körper gelangt. (Quelle: ATSDR Glossary of Terms , übersetzt durch GreenFacts)

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Anorganische Quecksilberverbindungen

Anorganische Quecksilberverbindungen entstehen durch die Verbindung von Quecksilber (Symbol Hg) mit anderen Elementen (auβer Kohlenstoff) wie beispielsweise Chlor, Schwefel oder Sauerstoff. Elementares Quecksilber ist eine Form von anorganischem Quecksilber.

Quecksilber bindet sich in zwei Zuständen:

  • Hg+ (Quecksilber I) und
  • Hg2+ (Quecksilber II).
(Quelle: GreenFacts)

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Bioakkumulation

Anreicherung einer Substanz in einem Organismus durch Aufnahme aus dem umgebenden Medium oder über die Nahrung.

Bioakkumulierende Substanzen sind meist fettlöslich und im Organismus schwer abbaubar. (Quelle: GreenFacts)

Bronchitis

Entzündung der Bronchien, d.h. der Hauptluftwege, die in die Lunge führen.

Bronchitis verursacht einen hartnäckigen Husten mit schleimigem Auswurf und tritt besonders bei Rauchern und in Gegenden mit schadstoffreicher Luft auf. (Quelle: GreenFacts)

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Immunsystem

Komplexes Netzwerk spezialisierter Zellen und Organe zur Abwehr körperfremder Stoffe durch den Körper. (Quelle: GreenFacts)

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Karies

Zahnfäule, die durch die Einwirkung von Bakterien auf zuckerreiche Nahrung verursacht wird.

Die Aushöhlung, die nach dem Entfernen der Fäulnis zurückbleibt, ist ein Zahnloch. (Quelle: GreenFacts )

Komposite (in der Zahnmedizin)

Zu den "weißen" Zahnfüllungsmaterialien gehörender zahnfarbener Werkstoff mit einer Vielzahl unterschiedlicher Zusammensetzungen und Eigenschaften.

Komposite bestehen aus Kunstharz, das mit Quarz- oder Porzellanpartikeln verstärkt wird. In der Zahnmedizin bieten sie eine von mehreren Alternativen zur Verwendung von Amalgamfüllungen. (Quelle: GreenFacts)

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Lungenentzündung

Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) tief im Inneren der Lungen, wo Kohlendioxid und Sauerstoff ausgetauscht werden.

Eine Lungenentzündung kann Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Muskelspannungen, Brustschmerzen, Husten mit schleimigem Auswurf, Atemnot, schnellen Herzschlag und Atembeschwerden hervorrufen.

Die Erkrankung kann akut oder chronisch verlaufen und wird im Allgemeinen durch Bakterien oder Viren verursacht. (Quelle: GreenFacts)

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Metallisches Quecksilber

Quecksilber (Hg) in seiner elementaren (reinen) Form, d.h. als Metall. Ein glänzendes, silber-graues Metall, das bei Zimmertemperatur flüssig ist. (Quelle: GreenFacts)

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Methylquecksilber

Der Begriff ‚Methylquecksilber’ wird im Allgemeinen als Oberbegriff für (Mono-)Methylquecksilberverbindungen verwendet. Eigentlich ist Methylquecksilber selbst keine Verbindung sondern ein Kation, CH3Hg+ und somit ein Bestandteil der Quecksilberverbindungen, im Allgemein Methylquecksilbersalze.

Dimethylquecksilber ist eines der Methylquecksilberverbindungen, die kein Salz sind. Das Methylquecksilberkation geht normalerweise Verbindungen mit einem einfachen Anion, wie Chlorid (Cl-) oder einem großen Molekül , z.B. einem Eiweiß mit negativen und positiven Ladungen, ein. Das Methylquecksilberkation ist das giftigste aller Formen des Quersilbers und kann fötale Hirnentwicklung hemmen, was Verhaltensänderungen hervorruft und das Wahrnehmungsvermögen sowie die Motorik beeinträchtigt. (Quelle: GreenFacts )

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Mutation

Jegliche dauerhafte Veränderung der DNA einer Zelle.

Mutationen können durch Fehler in der Zellteilung oder durch umweltbedingte Schädigung der DNA hervorgerufen werden.

Mutationen können schädlich sowie vorteilhaft sein oder gar keine Folgen haben. Finden sie in Zellen statt, die Eizellen oder Spermien produzieren, können sie vererblich sein; kommen sie in anderen Körperzellen vor, sind sie nicht vererbbar.

Gewisse Mutationen könnten zu Krebs oder anderen Krankheiten führen. (Quelle: cancer.gov dictionary , übersetzt durch GreenFacts )

Nahrungsnetz

In einem Ökosystem, die untereinander verbundenen Nahrungsketten (Beziehungen zwischen Organismen, die sich voneinander ernähren). Pflanzen, Pflanzenfresser und Fleischfresser sind alle Teile des Nahrungsnetzes. (Quelle: GreenFacts)

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Nervensystem

Das Nervensystem ist ein komplexes System, das der Regulierung und Koordinierung der Körperaktivitäten dient. Es umfasst die Gesamtheit aller Nervenzellen in einem Organismus und beschreibt, wie diese angeordnet und miteinander verbunden sind.

Es besteht aus dem zentralen und dem peripheren Nervensystem.

  • Zum zentralen Nervensystem gehören das Gehirn und das Rückenmark.
  • Zum peripheren Nervensystem gehören die Augen, die Ohren, die Geschmacks- und Geruchsorgane, sowie die Sinneszellen, die sich in der Haut, den Gelenken, Muskeln und anderen Körperteilen befinden.
Neurologische Auswirkungen

Auswirkungen auf das Nervensystem, insbesondere hinsichtlich der Struktur, der Funktionen sowie Anomalien. (Quelle: GreenFacts)

Organische Quecksilberverbindungen

Organische Quecksilberverbindungen, auch Organoquecksilber genannt, sind Verbindungen, die kovalente Bindungen zwischen Kohlenstoff und Quecksilber enthalten.

Beispiele hierfür sind Methylquecksilber, Dimethylquecksilber und Methylquecksilberchlorid. (Quelle: GreenFacts)

Schwermetalle

Metallische Elemente mit hohen Atommassen, z.B. Quecksilber, Chrom, Kadmium, Arsen und Blei.

Sie können bei geringer Konzentration für Lebewesen schädlich sein und neigen außerdem dazu, sich in der Nahrungskette anzureichern. (Quelle: US EPA Trinkwasser-Glossar , übersetzzt durch GreenFacts )

Versiegler

Substanzen, die zum Füllen und Schliessen kleiner Löcher oder Risse in anderen Materialen benutzt werden. (Quelle: GreenFacts )

Wissenschaftlicher Ausschuss Gesundheit und Umweltrisiken der Europäischen Kommission

Der Wissenschaftliche Ausschuss Gesundheit und Umweltrisiken der Europäischen Kommission ist einer der drei unabhängigen, wissenschaftlichen Ausschüsse, welche die Europäische Kommission in Sachen Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und Umwelt (mit Ausnahme von Nahrungsmitteln) beraten.

Der Ausschuss wurde 2004 ins Leben gerufen, um der Europäischen Kommission wissenschaftlichen Rat zu gesundheitlichen und umweltspezifischen Risiken zu erteilen. Er ersetzte den Wissenschaftlichen Ausschuss für Toxizität, Ökotoxizität und Umwelt (CSTEE).

Der SCHER befasst sich mit Fragen der Toxizität und Ökotoxizität von Chemikalien, biochemischen Stoffen und biologischen Verbindungen, die schädliche Gesundheits- oder Umweltauswirkungen haben können.

Im Einzelnen befasst sich der Ausschuss mit Fragen zu neuen oder existierenden Chemikalien, der Einschränkung und Vermarktung gefährlicher Stoffe, Bioziden, Abfällen, Umweltschadstoffen, Kunststoffen und anderen Materialien für Wasserleitungen (z. B. neue organische Substanzen), Trinkwasser, sowie Qualität der Innenraum- und Umgebungsluft. Er befasst sich außerdem mit der Belastung des Menschen durch Chemikaliengemische sowie mit der Allergisierung und mit der Identifizierung von endokrin wirksamen Stoffen.

Der SCHER arbeitet auf der Grundlage der Unabhängigkeits-, Transparenz- und Vertraulichkeitsprinzipien. Die Mitglieder des SCHERs erklären deshalb ihre Bereitschaft, im öffentlichen Interesse zu handeln und legen ihre persönliche Interessenlage offen. Anfragen um Stellungnahmen, Tagesordnungen und Protokolle werden veröffentlicht, wobei auf die Wahrung von Handels-und Wirtschaftsgeheimnissen geachtet wird.

Weitere Informationen auf Englisch über den SCHER:
SCHER website 

Wissenschaftlicher Ausschuss Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken

Der Wissenschaftliche Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) wurde im Jahr 2004 von der Europäischen Kommission eingesetzt, um der Kommission fundierten wissenschaftlichen Rat in Sachfragen zur komplexen Risikobewertung und Sicherheit, beispielsweise zu neuen Technologien und Medizinprodukten zu geben.

Die vom SCENIHR erteilten Auskünfte sollen die mit dem Risikomanagement betrauten Personen in die Lage versetzen, angemessene und notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um den Verbraucherschutz zu garantieren.

SCENIHR befasst sich mit Fragen zu neu auftretenden oder neu identifizierten Risiken und weitgefassten komplexen oder interdisziplinären Sachverhalten, die einer umfassenden Risikobewertung in Bezug auf Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit und weitere Aspekte bedürfen und die nicht von anderen mit der Risikobewertung betrauten Institutionen der Gemeinschaft abgedeckt werden.

Der Wissenschaftliche Ausschuss “Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken” besteht aus höchstens 13 Mitgliedern. Für eine spezielle Frage kann er aber die Hilfe von bis zu sechs beigeordneten Mitgliedern in Anspruch nehmen, die aufgrund ihrer Fachkenntnis ausgewählt werden.

Es steht eine Reserveliste mit Kandidaten zur Verfügung, die für eine Position in einem Wissenschaftlichen Ausschuss geeignet sind, hierfür aber nicht ernannt wurden. Die Mitglieder des SCENIHR werden auf der Grundlage ihrer Kenntnisse und ihrer Erfahrung in den jeweiligen Fachgebieten ernannt. Ihre geografische Streuung reflektiert die Vielfalt der wissenschaftlichen Probleme und Ansätze in den Ländern der Europäischen Union (EU). Die Berufung eines Experten erfolgt für drei Jahre und kann in aufeinander folgenden Perioden höchstens drei Mal erneuert werden. Im Einvernehmen mit der Europäischen Kommission können die wissenschaftlichen Ausschüsse die Hilfe von externen Fachexperten in Anspruch nehmen.

SCENIHR arbeitet auf der Grundlage der Unabhängigkeit, Transparenz und Vertraulichkeit. Die Mitglieder erklären ihre Bereitschaft, im öffentlichen Interesse zu handeln und legen ihre persönliche Interessenslage offen. Bitten um Stellungnahmen, Tagesordnungen, Protokolle und Stellungnahmen werden veröffentlicht, dabei wird auf die Wahrung von Handels- und Wirtschaftsgeheimnissen geachtet. (Quelle: SCENIHR Webseiten  )

Zahnamalgam

Amalgam ist ein Gemisch aus Quecksilber und anderen Metallen, und wird seit über 150 Jahren zur Behandlung von Karies verwendet, da es sehr fest und dauerhaft ist.

Zahnamalgam wird hergestellt indem man einen Teil flüssiges Quecksilber mit einem weiteren Teil vermischt, welcher aus einer Legierung anderer Metalle besteht, hauptsächlich Silber, aber auch Zinn, etwas Kupfer und kleine Mengen Zink. (Quelle: GreenFacts)

Zahnpulpa

Bindegewebe in der inneren Zahnstruktur, das von Nervenfasern durchzogen und sehr stark durchblutet ist. (Quelle: GreenFacts, basierend auf Medeco Dentalatlas )

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Zelle (Biologie)

Die Basis jeglichen Lebens, die kleinste Einheit, die als unabhängig lebendes System existieren kann.

In komplexen Lebewesen, wie beispielsweise im Menschen, kommen viele verschiedene Zelltypen vor, die spezifische Eigenschaften aufweisen. (Quelle: GreenFacts)

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